Frauen scheitern an sich selbst
4. Oktober 2021Erstes Doppelheimspielwochenende
8. Oktober 2021Mit einem Start-Ziel-Sieg setzte sich die Mannschaft von Martin Kovar und Nils Gäbler in der Oberlausitz durch. Beim HVO Cunewalde ging der HSV in der ersten Minute durch Aurelijus Stankevicius in Führung, die er bis zum Schluss nicht hergab. Darauf folgte der erste und einzige Ausgleich der Partie, der HSV spielte in den nächsten Minuten groß auf und setzte sich über 2:4 (6.) auf 3:15 (25.) ab. „Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt, wie wir es lange nicht mehr geschafft haben“, so Co-Trainer Nils Gäbler nach dem Spiel zum 7:16-Halbzeitstand.
Auch im zweiten Durchgang – die Mannschaft wurde in der Kabine vom Trainerteam darauf eingestellt, jetzt nicht nachzulassen – behielten die Gäste zunächst die Konzentration oben und bauten den Vorsprung aus (10:22/45.). Das gab Kovar und Gäbler die Chance, munter durchzuwechseln und allen Spielern Einssatzzeiten zu geben. „Es kam zu keinem großen Bruch im Spiel. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit unterliefen und zwar etwas mehr technische Fehler, aber schlussendlich hat uns das heute nicht aus dem Konzept gebracht“, fasst der Co-Trainer die zweite Halbzeit zusammen. Am Ende gewinnt der HSV mit einer 14-Tore-Differenz (18:32).
Dabei verdiente sich nicht nur Schlussmann Gino Löffler ein Sonderlob. Auch Tobias Sperling (7 Tore), Aurelijus Stankevicius (4) und Rene Boese (9, davon 5 Strafwürfe) trugen maßgeblich zum Erfolg bei. „Felix Just hat dazu hinten die Abwehr ordentlich zusammengehalten. Unter 20 Gegentore ist ein starkes Zeichen“, fasst Gäbler das Spiel zusammen.